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Der bisherige Verlauf des Winters 2018 ist nicht gerade von Schnee geprägt und so ist es eher einem Zufall zu verdanken, dass wir bereits die Gelegenheit hatten, erste Winteraufnahmen mit unserer DJI Mavic Pro aufzunehmen. Der erste Schnee fiel nämlich gegen Ende Oktober etwas östlich von Stuttgart, was von unserem Firmensitz in Mannheim nicht allzu weit entfernt liegt. Da wir ohnehin auf der Durchreise, von Ulm aus kommend, waren, bot sich ein spontaner Flug an.

Die weiß bedeckten Landschaften bieten ein einzigartiges Bild, was besonders bei klarem Himmel und prallem Sonnenschein zu tollen Aufnahmen führt. Klare Sicht hatten wir zwar nicht, aber solche Tage werden diesen Winter garantiert noch kommen.

Winteraufnahmen lohnen sich besonders im Wald

Neben der eben bereits beschriebenen Stimmung bei klarem Sonnenschein und weißem Land soweit das Auge reicht, bieten sich im Winter noch ganz andere tolle Gelegenheiten für einzigartige Drohnenshots. Besonders filmenswert ist dabei die Natur, etwa in einem Tannenwald. Ein Flug mit der Drohne in den Wald hinein führt nicht selten zu spektakulären Kompositionen, bestehend aus dem verwunschenen, schneebedeckten Wald, dem dichten Gewirr aus Tannenbäumen und einzigartigen Lichtverhältnissen.

Während der Wald im Sommer zumeist dunkel und unheimlich anmutet, bietet er im Winter ein ganz anderes Bild: er ist hell und lichtdurchflutet. Das liegt, neben den fehlenden Blättern einiger Baumarten, vor Allem an der Reflektion des Schnees am Waldboden. Diese Reflektionen leiten das Licht, das normalerweise nur von oben kommt, weiter und strahlen es zurück auf die Bäume. Winterszenarien sind daher besonders gut für Aufnahmen von Personen geeignet, da die Reflektionen für eine gleichmäßige Ausleuchtung der Szene sorgen.

Das solltet Ihr beim Flug im Winter beachten

Die Bedingungen, die im Winter herrschen, stellen für die meisten Drohnen einige Herausforderungen dar, die aber, zumindest wenn man Sie kennt, kein Problem für echte Drohnenfans sind. Hier haben wir eine Auflistung der wichtigsten Punkte:

  • Kurze Akkulaufzeiten: Die Leistung eines Akkus ist stark abhängig von dessen Betriebstemperatur, welche in der Regel zwischen +60 °C und -20 °C liegt. Auch wenn wir hier in Deutschland nur selten derart niedrige Temperaturen erleben, nimmt die Leistung schon ab dem Gefrierpunkt merklich ab. Rechnet daher mit etwas kürzeren Flugzeiten als üblich. Unser Tipp: Die Akkus vor dem Flug in der Tasche oder im Auto kurz vorwärmen.
  • Geringere Agilität: Dieses Phänomen tritt ausschließlich im Winter und bei ausgeprägter Tiefdruck-Wetterlage aus. Bei dieser Konstellation sinkt der Luftdruck so stark, dass sich das auf das Flugverhalten der Drohne auswirkt: weniger Agilität, geringere Steigleistung und kürzere Flugzeiten sind die Folge. Der Grund für diese Symptome ist, dass die Rotoren/Propeller von Drohnen am effizientesten funktionieren, wenn Sie in einen bestimmten Luftdruck laufen. Sinkt dieser, verlieren die Propeller sozusagen den „Grip“. Das ist vergleichbar mit einem Auto, das auf einer Eisfläche fährt. Die Reifen greifen einfach nicht richtig, was zu einem trägen Fahrverhalten führt. Aber keine Sorge, gerade moderne Drohnen können mit solchen Bedingungen hervorragend umgehen, weswegen der Flug trotzdem ein Kinderspiel ist. Unser Tipp: Checkt vor dem Start kurz die Wetterkarte. Sollte sich über Deutschland ein großes „T“ –für Tiefdruck- befinden, wisst Ihr, dass Ihr etwas vorsichtiger fliegen solltet.
  • Feuchtigkeit: Gerade im Winter tritt häufig Nebel auf, welchen Ihr tunlichst vermeiden solltet. Selbiges gilt auch für starken Schneefall, der auf der Drohne zu schmelzen beginnt und somit Feuchtigkeit in die Elektronik eindringen kann. Drohnen wie die DJI Mavic Pro sind zwar weitestgehend gegen Spritzwasser geschützt, was aber nicht bedeutet, dass Sie alles aushalten. Zusätzlich steigert das Wasser, das auf der Oberfläche der Verkleidung kondensiert, das Gesamtgewicht eurer Drohne, was zu kürzeren Akkulaufzeiten und ungünstigem Flugverhalten führen kann. Unser Tipp: Hebt Euch die Drohnenflüge für trockene Wintertage auf, damit schont Ihr nicht nur den Quadcopter, sondern habt auch längere Akkulaufzeiten.

Trotz der eben beschriebenen Dinge, die es zu beachten gilt, lohnen Sich die Winterflüge alle mal. Besonders wenn man bedenkt, dass du die Drohne bei flymydrone günstig mieten kannst und deinen nächsten Winterurlaub somit unvergesslich machst. Falls du weitere Fragen hast dann melde dich gerne bei uns!