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Ganze zwei Jahre haben Drohnenfans aus aller Welt darauf gewartet, dass DJI endlich einen würdigen Nachfolger der Mavic Pro präsentiert. Jetzt ist es endlich soweit! DJI sendet mit der neuen DJI Mavic 2 Pro sein neues Flaggschiff auf den Markt und verspricht ein deutliches Upgrade im Vergleich zum Vorgängermodell.

Doch was kann das neue Flaggship des chinesischen Herstellers wirklich? Und bietet die neue Hasselblad Kamera wirklich bessere Qualität?

Das erfahrt Ihr in unserem flymydrone Testbericht!

Der neue Quadrocopter orientiert sich optisch und größentechnisch stark an seinem Vorgänger und ist mit seinen 21 x 9 x 8,5 Zentimetern im zusammengefalteten Zustand deutlich kompakter als die meisten Profimaschinen. Schon beim Vorgänger hat sich diese Größe als äußerst praktisch dargestellt, da sich die Drohne bequem im Rucksack verstauen lässt.

Die neue Hasselblad Kamera

„Das wohl größte Upgrade der DJI Mavic 2 Pro? Definitiv!“

Das wichtigste und mit Abstand beeindruckendste Feature der Mavic 2 Pro ist die neue, im 3-Achsen Gimbal eingebettete, Hasselblad Kamera. Bei unserem Flug über die Felder und Wäldchen entlang des Schwarzwalds zeichnete sich die Kamera durch eine herausragende Bildqualität aus, die wir so bei keiner anderen Kameradrohne im Segment der Consumerdrohnen gesehen haben. Möglich wird das durch eine Kooperation mit dem Kamerahersteller Hasselblad, der der Drohne einen 1 Zoll Sensor mit 20 Megapixeln verpasst hat. Gemeinsam mit anderen Innovationen sind jetzt Aufnahmen in 4K mit bis zu 30 Bildern und bis zu 120 Bildern im Full HD Modus möglich. Durch die hohe Auflösung waren in unserem Test auch weit entfernte Details, wie Autos und Fahrradfahrer deutlich erkennbar. Ihre größte Stärke spielte die Hasselblad allerdings bei schwierigen Lichtbedingungen aus. Das erste Mal in der DJI Geschichte ist die Kamera HDR fähig was ein deutliches Plus an Bildqualität bringt.

  • neue Hasselblad Kamera
  • 1 Zoll Sensor
  • 20 Megapixel
  • bis zu 30fps bei 4K
  • bis zu 120fps bei Full-HD
  • HDR fähig

Ein weiteres überzeugendes Upgrade hat auch die Kamera-Software bekommen, die jetzt, neben dem manuellen Verstellen der Blende und Belichtungszeit, auch autonome Zeitrafferaufnahmen zuverlässig erledigt. Ebenso zuverlässig funktionierte die neue „Active Track“ Funktion in unserem Test. Dabei konnten wir einfach einen beliebigen Punkt auf dem Smartphone, welches übrigens als HD Life-View Bildschirm dient, markieren und die Drohne verfolgt oder umkreist das Ziel zuverlässig. Mit unserem Testwagen hat das, auch bei hohen Geschwindigkeiten erstaunlich gut geklappt. Nur ein- zwei Mal hat die Drohne unseren Wagen aus dem Fokus verloren, was bei anderen Quadrocoptern aber deutlich öfter passiert. Apropos Geschwindigkeit: Mit Ihren rasanten 72 km/h Höchstgeschwindigkeit sind mit der DJI Mavic 2 Pro, genau wie beim Vorgänger, spektakuläre Tiefflugaufnahmen möglich, die mit kaum einer anderen Drohne gelingen würden.

Mehr Sicherheit dank neuer Sensoren

„Kann das Fliegen mit einer Drohne noch sicherer werden als zuvor? Ja!“

Wir von flymydrone wissen natürlich nur zu gut, wie schnell man eine Drohne mal gegen einen Busch oder Baum fliegt. Mit der neuen Mavic 2 Pro dürften solche Lappalien allerdings deutlich seltener vorkommen, denn die Drohne verfügt über ein 360 Grad Sicherheitsystem, das praktisch alle Himmelsrichtungen abdeckt. Damit bremst die Drohne automatisch ab, falls Sie einem Hindernis zu nahe kommt. Dieses Feature funktioniert leider nicht im, bis zu 72 Km/h schnellen, Sportmodus.

  • mehr Sensoren
  • 360 Grad Sicherheitssystem
  • bremst automatisch ab
  • bis 8km Funkleistung
  • bis zu 31 Minuten Flugzeit
  • bis zu 72 km/h

Ebenso ein wichtiges Sicherheitsfeature ist die gesteigerte Funkleistung der Mavic 2 Pro. Damit sind jetzt Reichweiten bis 8 km, bei konstant guter Full HD Live-Übertragung auf das Smartphone, möglich, was dem Piloten ein besseres Gefühl für die Drohne gibt. Dieses Feature ist in Deutschland natürlich eher irrelevant, da Drohnen hierzulande ohnehin im Sichtbereich des Piloten geflogen werden müssen. In unserem Test der Life-Übertragung haben uns vor Allem die sehr geringe Verzögerung und die hervorragende Bildqualität gefallen.

Wie auch Ihr Vorgänger hat die DJI Mavic 2 Pro eine ordentliche Flugzeit. Laut Herstellerangaben sind bis zu 31 Minuten machbar. In unserem Test schafften wir es auf immerhin rund 25 Minuten, was ein sehr guter Wert ist.

fazit des flymydrone tests

„Muss man die DJI Mavic 2 Pro mal gefolgen sein? Natürlich!“

Die DJI Mavic 2 Pro hat uns auf ganzer Linie überzeugt. Besonders gefallen hat uns natürlich die neue Kamera, die Videos in bis dato nicht dagewesener Klarheit aufnimmt. Auch ein toller Pluspunkt ist das Sicherheitsupgrade, mit dem sich die meisten Drohnenpiloten wahrscheinlich deutlich mehr zutrauen dürften. Kritikpunkte sind uns im Test kaum aufgefallen. Einzig der Preis des Flaggschiffs ist mit fast 1500 € eine deftige Ansage. Das spielt für Euch natürlich keine Rolle, denn bei uns könnt Ihr die Drohne zu deutlich besseren Konditionen einfach mieten und testen.